Einer Sprecherin zufolge wird Obama seine Anhänger zur Teilnahme an den Kongresswahlen im November aufrufen, da "die Gefahr für unser Land zu gross ist, als dass die Wähler sie aussitzen könnten". Weitere Auftritte sind am Samstag in Kalifornien sowie in den folgenden Wochen in Ohio und Pennsylvania geplant. Obama hat bisher formell seine Unterstützung für mehr als 80 demokratische Kandidaten bekundet.

Traditionell halten sich ehemalige US-Präsidenten nach dem Ende ihrer Amtszeit allerdings aus der Alltagspolitik heraus. Auch Obama hielt sich bisher eher im Hintergrund. In nächster Zeit sind aber mehrere Auftritte von Trump geplant, darunter am Donnerstagabend (Ortszeit) in Montana und am Freitag in North Dakota. Und dabei will Obama offenbar Gegensteuer geben.

Anfang November werden ein Drittel des Senats und das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt. Umfragen zufolge könnten Trumps Republikaner mindestens eine Kammer an die Demokraten verlieren. Diese könnten dann grosse Teile seiner politischen Arbeit blockieren.