Basketball ist und bleibt bei Kindern und Jugendlichen eine beliebte Sportart. Wer am vergangenen Samstag und Sonntag in der Sporthalle war, konnte den Enthusiasmus erkennen und die Leidenschaft für die Korbjagd spüren. Egal, ob ein „Binggis“ von acht Jahren, der erst­mals eine offizielle Partie bestritt oder ein 20-jähriger Junior, der bereits mit dem Fanion­team des A-Ligisten Starwings trai­niert – allen war die Freude am Basketball eigen.

Das älteste Nachwuchsturnier der Schweiz, von den Starwings und dem CVJM Birsfelden unter der Ägide von Pascal und Michel Donati mustergültig organisiert, sah heuer wieder eine Rekordzahl an Teams am Start. 

Dass der Gastgeber sportlich dominieren würde, war zu erwarten. Bei der ältesten Junioren-klasse waren die „Wings“ eine Klasse für sich – die Mannschaft wird in wenigen Wochen in der 1. Liga National gegen Männerteams spielen. Und es ist möglich, dass ei­nige der Talente, die bereits mit dem Nationalliga-A-Team trainieren, auch in der höchsten Spielklasse dezidiert zu Spielminuten kommen könnten.

Es gibt wieder weibliche „Sternenadler“

Bei den älteren Juniorinnen ist die Anzahl der lizenzierten Basketballerinnen steigerungs­fähig. Dies ist aber in anderen Sportarten nicht anders. Und wer die Rangliste durchgeht, sieht ein Novum, das für die Zukunft einiges verspricht. Birsfelden war in den 80er-Jahren DIE Basketball-Hochburg bei den Frauen. Die legendären CVJM-Frauen, unter Robert und später unter Fritz Hänger, holten die Meisterschaften gleich in Serie, und diverse Cup-Triumphe, nach „Blätzbums“. Dann, zu Beginn der 90er-Jahre, war Funkstille, was gerade ältere Se­mester sehr bedauerten. 

Nun haben sich die Starwings entschlossen, wieder ein Mädchen-Team auf die Beine zu stellen. „Wir fangen bei den Jüngsten, an der Basis, an. Es wird Knochenar­beit, aber wir wollen auch den Girls die Möglichkeit bieten, dem Basketball in Birsfelden nach­zugehen“, so die Verantwortlichen. Und bei ihrer Première gewannen die U15-Juniorinnen gleich ihre Kategorie. Was die Mädels an Kampfgeist und Einsatzbereitschaft zeigten, war grandios und ist ein grosses Versprechen für die Zukunft. Und wer weiss, was möglich ist in einigen Jahren, wenn dieses Gross zusammenbleibt und weiter fleissig und hart trainiert…