Derzeit gebe es keine weiteren Informationen, teilte das Ministerium der Nachrichtenagentur AP mit.

Das Gemälde sollte ab 18. September in Abu Dhabi gezeigt werden und würde eine seiner Hauptattraktionen. Die regierungsnahe englischsprachige Zeitung "The Nation" berichtete online, Spekulationen zufolge solle das Gemälde ab 11. November gezeigt werden.

Das Renaissance-Gemälde war im November in New York für die Rekordsumme 450 Millionen Dollar versteigert worden, wenige Tage nach Eröffnung des Louvre Abu Dhabi. Es zeigt einen blau gekleideten Christus mit einer Kristallkugel, der dem Betrachter direkt ins Gesicht blickt.

Wie das lange verschollen geglaubte Bild mit dem deutschen Titel "Erlöser der Welt" in das Museum gelangte, ist unklar. Westlichen Diplomaten zufolge war der Käufer ein Mitglied der saudi-arabischen Königsfamilie, mit engen Verbindungen zu Kronprinz Mohammed. Dieser wiederum ist mit Abu Dhabis Kronprinz Scheich Mohammed bin Said Al Nahjan befreundet.