Acht Sommer lang moderierte Roman Kilchsperger (48) den «Donnschtig-Jass». Nun erhält die Kultsendung einen neuen Moderator. «Ich habe meinen Badge abgegeben und die Entscheidung akzeptiert», sagt Kilchsperger dem "Blick". «Schade, dass alles so gekommen ist.» Mehr wollte er nicht zum Thema sagen. "Es war eine geile Zeit!", schreibt er noch auf Twitter. 

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Der Zürcher hat sein Aus Anfang dieser Woche bei einem Gespräch mit dem neuen Unterhaltungschef Stefano Semeria (52) erfahren. «Ich habe mich entschieden, bereits für die kommende Staffel 2019 einen neuen Moderator oder eine neue Moderatorin für den ‹Donnschtig-Jass› zu suchen», begründet dieser seinen Entscheid.

Die langfristige Talententwicklung sei eines seiner strategischen Ziele, sagt Semeria. Das Sommerprogramm biete bessere Möglichkeiten, Neues auszuprobieren. Langfristig stand der Abschied von Kilchsperger nach seinem Wechsel zu Teleclub eh fest.

Kilchsperger macht sich am Donnschtig-Jass über Wohlen lustig (21. Juli 2017)

Donnschtig-Jass-Moderator Roman Kilchsperger ist für seine frechen Sprüche bekannt - auch in Wohlen waren solche zu hören. 

Unstimmigkeiten kein Grund

Zu Unstimmigkeiten hatten kritische Aussagen von Kilchsperger in der "Weltwoche" diesen Sommer geführt. «Ich wurde quasi eingeschläfert», sagte Kilchsperger. Er habe sich oft selbst zensieren müssen, um keine Probleme zu bekommen. «Bei jeder Sendung habe ich gewusst, wie weit ich gehen darf. Das sollte nicht sein.» Damit spielte er etwa auf eine Brustumfang-Frage in der Sendung "Top Secret" an den Sänger Peter Reber an. «Das war schon eine sexistische Frage, oder?», entgegnete dieser. Von SRF-Ombudsmann erhielt Kilchsperger daraufhin eine Rüge. Die Unstimmigkeiten sind laut Semeria kein Grund für die Trennung. Diese habe bereits sein Vorgänger mit Kilchsperger geklärt. 

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Kilchsperger moderiert bei Teleclub die "Champions League"-Sendungen im Studio – womit sein lang gehegter Wunsch nach einer Rückkehr zum Fussball in Erfüllung geht. Beim letzten "Donnschtig-Jass" in Heiden AR lag sein Abschied bereits in der Luft. "And now, the End is near. And so I face the final curtain", sang Kilchsperger zu Beginn – es sind die ersten zwei Zeilen aus dem Abschiedssong "My Way", vielen bekannt durch Frank Sinatras Interpretation – und der Zeile: "I did it my way" ("Ich bin meinen Weg gegangen"). Es war eine unüberhörbare Anspielung auf seinen möglichen Abschied. Verabschiedet wurde aber einzig Jass-Schiedsrichter Dani Müller (56). "Ein bedrückender Moment für die Jassfamilie Schweiz", meinte Kilchsperger in der Live-Sendung. 

Vielsagend waren auch Kikchspergers Worte zum Schluss der Sendung. Die Zuschauer solen Sorge haben zum Jassen, sagte er. Und: «Sie wissen ja – in jedem Abschied ist immer ein wenig Hoffnung auf ein Wiedersehen drin. " Die Hoffnung ist nun endgültig gestorben. 

Der letzte "Donnschtig-Jass" mit Roman Kilchsperger – die zwei "My Way"-Zeilen singt er nach 2:30:

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"Best of" vom "Donnschtig-Jass" 2018: 

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