«Eigentlich wollte ich gar nie moderieren.» Das sagte Susanne Wille im «SommerTalk» auf Tele Züri zu Moderator Oliver Steffen. Sie sagte das nicht zum ersten Mal. Als die Aargauerin ihre TV-Karriere beim Regionalsender Tele M1 startete, wollte sie VJ sein, mit der Kamera rausgehen. Und wurde Moderatorin.

Heute ist Susanne Wille als Moderatorin der SRF-Newssendung «10vor10» eines der bekanntesten TV-Gesichter. Ans Moderieren habe sie sich gewöhnt, heute mache sie das gern. Doch noch immer sagt sie auch: «Ich brauche den Freiraum und den hole ich mir, wenn ich bestimmte Sendungen draussen, vor Ort moderieren kann. Ich will draussen bei den Leuten sein.» 

Start einer TV-Karriere: Susanne Wille moderiert auf Tele M1

Im Rahmen des 20-Jahre-Jubiläums von Tele M1 erinnert sich Susanne Wille an ihre Anfänge.

Seit 17 Jahren arbeitet die «10vor10»-Frau beim Schweizer Fernsehen. Zusammen mit Tagesschau-Moderator Franz Fischlin hat sie drei gemeinsame Kinder und lebt im Kanton Aargau. Journalistin wollte sie schon als Zwölfjährige werden.

«Früher hatte man die alleinige Deutungshoheit»

Mittlerweile habe sich der Journalismus gewandelt. «Früher hatte man als Journalistin die alleinige Deutungshoheit, heute gibt es Zuschauer, die mitfilmen, mitdenken, mitreden.» Diese «Demokratisierung des Journalismus» sehe sie nicht als negative Entwicklung.

Mit der Abstimmung über die «No Billag»-Initiative wurde das Thema der SRF-Gebührengelder ganz und gar Demokratisiert. «Das hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass wir uns erklären müssen», sagt Wille dazu. Und meint: «Hinstehen und Einblick geben in unser Schaffen.»

Sehen Sie hier den SommerTalk mit Susanne Wille in voller Länge:

(smo)