Solothurn ist eine der wenigen Mannschaften, gegen welche „Blägg“ eine negative Bilanz hat. Auch in der letzten Saison hatte es am 24. März 2018 eine – wenn auch unglückliche – 0:2-Niederlage abgesetzt. Aber auch auf dem Buschweilerhof unterlagen die Basler der Mannschaft von Dariusz Skrzypczak mit 1:2; dieser war übrigens zwischen dem 16. No­vember 2016 und 26. Mai 2017 während zwölf Matches Cheftrainer der Basler gewesen, holte aber nur enttäuschende 1,17 Punkte pro Partie, was eindeutig zu wenig war.

Die Aktualität dürfte für den Gast aber rosiger aussehen. Solothurn hat einen klassischen Fehlstart hinter sich. Zwei Punkte aus vier Partien sind zu wenig für eine Equipe, welche Ambitionen hat. Sicher zeigte der Gastgeber die bis dato beste Saisonleistung, hatte mehr Ballbesitz und auch die gefährlicheren Strafraumszenen. Die „Schwarz-Sterne“ überlies­sen den Platzherren das Spieldiktat, versuchten ihrerseits jedoch, bei Eroberung des Spielgerätes, ein schnelles Umschalten auf Angriff. Dies gelang im Ansatz gut, alleine das finale Zuspiel, und der Abschluss, waren zu unpräzis respektive zu wenig effizient.

Kalayci vergab beste Torchance

Die beste Einschussmöglichkeit für die Basler hatte Seyfettin Kalayci, welcher in der 39. Minute aus guter Einschussposition aber über das Gehäuse schoss. In der Endphase, als die Skrzypczak-Elf nochmals vehement (jedoch eher mit der Brechstange denn spielerisch zwingend) das Siegestor suchte, bewiesen die Black Stars, dass sie sich auf eine kompak­te Abwehr, mit einem sicheren Rückhalt namens Steven Oberle, verlassen können.

Einzige Hiobsbotschaft war der Platzverweis gegen Captain Ricardo Silva Farinha, wel­cher seiner Mannschaft beim dienstäglichen Nachholspiel auf dem „Buschwilerhof“ gegen den Aufsteiger SC Goldau fehlen wird. Und auch wenn Solothurn die Partie, wäre es ein Boxkampf gewesen, knapp nach Punkten gewonnen hätte, darf die Elf von Trainer Samir Tabakovic von einem verdienten Punktegewinn sprechen. Und die Prognose sei gewagt, dass heuer der FC Solothurn am Ende der Saison 2018/19 garantiert nicht mehr 18 Punk­te Vorsprung auf den FCBS haben wird. Vielmehr dürften die Basler vor den Solothurnern klassiert sein.