Das Umsatz- und Ergebniswachstum wurde aber vom Euro-Kurs gebremst, wie Inditex am Mittwoch in Arteixo mitteilte.

Der Umsatz stieg um drei Prozent auf gut 12 Milliarden Euro, soviel wie noch nie in einem Halbjahr. Währungsbereinigt hätte das Wachstum bei acht Prozent gelegen. Das operative Ergebnis (Ebit) nahm um 2 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro zu. Währungsbereinigt läge das Plus bei 17 Prozent.

Bei Inditex fallen die Kosten in Euro an, einen Grossteil seines Umsatzes erwirtschaftet der Konzern jedoch in anderen Währungen. Unterm Strich verblieb ein Gewinn von 1,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 3 Prozent entspricht.

Der H&M-Rivale, der zu den grössten Modehändlern der Welt gehört, versucht die Grenzen zwischen Onlinehandel und Filialen aufzulösen und seine Shops attraktiver zu machen. So will der Konzern gegen Rivalen wie Amazon und Zalando punkten. Bis 2020 strebt Inditex unter anderem an, alle Marken weltweit auch online zu verkaufen.

Für die zweite Jahreshälfte kündigte Inditex ein flächenbereinigtes Wachstum von vier bis sechs Prozent an, nach vier Prozent in den ersten sechs Monaten.